ZIM: Digitale Antragstellung für Mittelstands-Förderung jetzt möglich
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet Antragstellern im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) seit dem 03.11.2025 eine neue Möglichkeit, Anträge für alle ZIM-Projektformen und ergänzende Leistungen komfortabel, volldigitalisiert und rechtskonform über die Förderzentrale Deutschland (FZD) einzureichen.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Das ZIM ist das wichtigste technologie- und branchenoffene Förderprogramm für den Mittelstand. Es unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie bei Forschungskooperationen.
Die Unterstützung erfolgt durch Zuschüsse für:
- Einzel-FuE-Projekte im eigenen Betrieb
- FuE-Kooperationsprojekte mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
- Innovationsnetzwerke, die Netzwerkmanagement und gemeinsam initiierte FuE-Projekte fördern
- Durchführbarkeitsstudien, um griffige Projektideen vorzubereiten
Ziel ist es, die Innovationskraft zu stärken, Wissenstransfer voranzutreiben und den Markteintritt neu entwickelter Produkte und Verfahren zu unterstützen.
Digitale Antragstellung
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die vollständig digitale Antragstellung. Damit entfallen Papierformulare und Unterschriften, der gesamte Prozess wird schneller, transparenter und deutlich weniger bürokratisch. Unternehmen können Unterlagen wie ZIM-Projektformen und ergänzende Leistungen (Projektskizzen, Durchführbarkeitsstudien, FuE-Einzelprojekte, FuE-Kooperationsprojekte, Innovationsnetzwerke, Leistungen zur Markteinführung) komfortabel online einreichen, mehrere Beteiligte können gleichzeitig daran arbeiten, und die Bearbeitung erfolgt effizienter als bisher.
Neue Ausrichtung in 2026
Darüber hinaus wird ZIM im Jahr 2026 strategisch neu ausgerichtet: Es wird Teil der Initiative „Forschung & Anwendung“, die eine engere Verzahnung mit anderen Förderprogrammen wie INNO-KOM und IGF vorsieht. Neue Instrumente wie Transferbooster und die Deutsche Anwendungsforschungsgemeinschaft sollen den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis erleichtern. Für Unternehmen bedeutet das mehr Fördermittel, bessere Planbarkeit und schnellere Genehmigungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der internationalen Zusammenarbeit. Über Programme wie IraSME, einem Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen und der industrielle Gemeinschaftsforschung CORNET werden transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, sodass Unternehmen leichter internationale Partner finden und gemeinsam Innovationen vorantreiben können. Ergänzend dazu wird die Veranstaltungsreihe „ZIM on Tour“ ausgebaut, um Netzwerke zu stärken und Kooperationen zu fördern.
Hinweis: Die FZD soll künftig weitere Bundesprogramme integrieren und langfristig Förderangebote von Bund, Ländern und Kommunen bündeln. Damit entsteht eine zentrale Plattform für alle Förderanträge in Deutschland. Gerne beraten wir Sie bezüglicher Ihrer individuellen Fördermöglichkeiten!
Ansprechpartner
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung?
Wenden Sie sich gerne an Ihren lokalen Ansprechpartner oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Kolleginnen und Kollegen helfen Ihnen bei allen auftretenden Fragen weiter.