Jahresabschluss 2024: Mehr Zeit ohne Sanktionen

Unternehmen können aufatmen: Wer den Jahresabschluss für 2024 noch nicht offengelegt hat, bekommt faktisch mehr Zeit. Das BMJV hat angekündigt, Ordnungsgeldverfahren wegen verspäteter Offenlegung erst ab Mitte März 2026 einzuleiten und schafft so wertvolle Planungssicherheit.

Vor Mitte März 2026 wird kein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB gegen Unternehmen eingeleitet, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31.12.2024 am 31.12.2025 endet. Das kommt einer faktischen Fristverlängerung gleich. Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) weist gleichzeitig darauf hin, dass die leichte Verschiebung des Beginns der Einleitung der Ordnungsgeldverfahren letztmalig in Betracht kommt. 

Fristaufschub für Unternehmen

Die BStBK hatte sich schon vor einiger Zeit beim BMJV und dem Bundesamt für Justiz für eine „Fristverlängerung“ eingesetzt. Auch wenn der von der BStBK geforderte (längere) Zeitraum nun nicht realisiert wird, ist das ein Erfolg. Denn die faktische Fristverlängerung bei der Offenlegung der Jahresabschlüsse 2024 verschafft Unternehmen mehr Luft und Planungssicherheit

Hinweis: Nutzen Sie den zeitlichen Spielraum sinnvoll, um die Offenlegung Ihres Jahresabschlusses 2024 sorgfältig und fristgerecht nachzuholen. Auch wenn vor März 2026 keine Ordnungsgelder drohen, sollte die verlängerte Frist nicht zur Nachlässigkeit führen. Unternehmen gewinnen wertvolle Zeit zur Vorbereitung und Absicherung der Veröffentlichung. Planen Sie dennoch rechtzeitig, denn eine weitere Fristverschiebung wird es voraussichtlich nicht geben. Natürlich unterstützen wir Sie gerne!

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