Leasingnutzung im Mittelstand bleibt stabil
Leasing ist ein im Mittelstand etabliertes Beschaffungsinstrument. 2024 haben rund 18 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Leasingverträge zur Anschaffung von Anlagegütern abgeschlossen – unverändert gegenüber 2021 (18 %). Dies zeigt eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels. Anlagegüter werden im Mittelstand weiterhin deutlich häufiger gekauft als geleast.
Wo kommt Leasing zum Einsatz?
Am häufigsten kam Leasing im Segment der größeren KMU zum Einsatz (55 %). Im Branchen-vergleich lagen KMU im Dienstleistungssektor vorn (20 %); im Verarbeitenden Gewerbe (18 %) und im Baugewerbe (11 %) nahm die Nutzung etwas ab. Daten für den Leasing-Gesamtmarkt zeigen, dass Pkw auch im Jahr 2024 mit Abstand das häufigste Leasingobjekt waren. Nichtsdestotrotz hat Leasing das Potenzial einen wichtigen Beitrag bei der dualen Transformation der Wirtschaft zu leisten. Denn für Investitionsprojekte in den Bereichen Digitalisierung und Klimaneutralität bietet sich Leasing als geeignete (Finanzierungs-) Alternative an.
Hinweis: Prüfen Sie Leasing nicht nur bei Fahrzeugen, sondern gezielt auch bei Investitionen in IT, Maschinen oder energieeffiziente Anlagen. Leasing kann Ihre Eigenkapitalquote stabil halten und Liquidität schonen. Das ist ein wichtiger Faktor in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Achten Sie jedoch auf Vertragslaufzeiten, Restwertregelungen und bilanzielle Auswirkungen. Lassen Sie vor Abschluss eines Leasingvertrags eine steuerliche und betriebswirtschaftliche Vergleichsrechnung erstellen, um Kauf und Leasing fundiert gegenüberzustellen. Sprechen Sie uns an!
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