EFRAG legt Arbeitsprogramm zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2026 vor
Das Programm unterstreicht das fortbestehende Mandat der EFRAG, fachliche Beratung zu leisten und zugleich eine wirksame sowie verhältnismäßige Umsetzung der ESRS zu unterstützen.
Entwicklung von ESRS für Nicht‑EU‑Konzerne
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Nicht-EU-Konzerne. Nach der Veröffentlichung des Entwurfs zur öffentlichen Konsultation, die von Juli 2026 an für einen Zeitraum von 100 Tagen geplant ist, wird bis Anfang 2027 eine fachliche Stellungnahme der EFRAG erwartet.
Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen
Darüber hinaus setzt die EFRAG ihre Arbeiten zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen fort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Förderung der freiwilligen Berichterstattung und Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau.
Umsetzungsunterstützung und Einbindung der Stakeholder
Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitsprogramms ist die Unterstützung bei der Umsetzung der ESRS. Diese soll sich an den konkreten Bedürfnissen der Interessengruppen orientieren und durch eine bevorstehende Agendakonsultation ergänzt werden.
Stärkung der internationalen Interoperabilität
Ergänzend verfolgt die EFRAG das Ziel, die Interoperabilität mit internationalen Standards, wie denen des ISSB, der GRI und des GHG Protocol, zu fördern. Dadurch soll eine Fragmentierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung verringert werden.
Digitalisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Schließlich sieht das Arbeitsprogramm eine Beschleunigung der Digitalisierung vor. Geplant sind unter anderem Aktualisierungen der XBRL‑Taxonomie sowie der weitere Ausbau des ESRS‑Wissensportals.
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